Finanzierung & Erlöse
Die Erlöse, die durch herkömmliche Verwertungsformen wie Kino und DVD generiert werden können, erreichten 2008 zwar Rekordwerte, dies ist aber beim Kino – vor allem in den USA – im Wesentlichen auf erhöhte Kinotickets zurückzuführen. Das gute DVD-Sortiment, verbunden mit einer guten Heimkino-Ausstattung trägt zu dem positiven DVD-Verkaufsergebnis bei. Langfristig ist aber mit weniger Einnahmen zu rechnen, sei es bei Kino im Kleinen[1], DVD oder TV-Sendern. Ein Grund dafür ist u.a. das veränderte Nutzungsverhalten von Kids und Jugendlichen. Sie sehen weniger fern, gehen weniger oft ins Kino, verbringen andererseits jedoch mehr Zeit im Internet und konsumieren mehr Videospiele. Reduziert sich das Interesse des Publikums, hat dies natürlich Einfluss auf die Erlöse, in weiterer Folge ergeben sich drastische Auswirkungen auf den herkömmlichen Finanzierungsweg von Filmen, weil Erlöse und damit im Umkehrschluss auch Finanzierungsmöglichkeiten in der neuen Welt noch ausbleiben. Erlöse und Finanzierungsmöglichkeit befinden sich in der alten Welt in einem rapiden Fall. Der vielfach propagierte Rettungsanker der neuen Welt kann die ohnehin schon schwierige Situation bis dato noch nicht maßgeblich verbessern, sondern hat selbst mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Ein elementarer Teil der europäischen Filmfinanzierung sind, durch ihre Auftrags- und Koproduktionen sowie Lizenzgelder, die Fernsehanstalten. Diese reduzieren jedoch, bedingt durch den Zuseherschwund und das Ausbleiben von Werbebuchungen, ihre Aufträge und Koproduktionen. Das betrifft (noch) in erster Linie private TV-Sender, die sich zur Gänze aus Werbeeinnahmen finanzieren. Bei Europas größtem TV-Konzern RTL brachen im ersten Quartal 2009 die Werbeerlöse ein, der Gewinn reduzierte sich um alarmierende 53 Prozent.[2] Frankreichs größter, für die Filmfinanzierung sehr bedeutender, kommerzieller TV-Sender TF1 musste im ersten Quartal 2009 ebenso einen Ertragsrückgang von 13 Prozent hinnehmen. Die Folgen: Es wird an Ausgaben gespart, die Anzahl an Auftragsproduktionen und teuren Koproduktionen wird heruntergefahren und oftmals setzt man nun vermehrt auf günstigere Formate wie Serien. Sobald sich kommerzielle Sender vermehrt aus der Filmfinanzierung zurückziehen, bekommen öffentlich-rechtliche Sender wie z.B. ZDF, arte oder ORF[3] unfreiwillig noch mehr Bedeutung in Bezug auf die Filmfinanzierung und Filmproduktion, als sie ohnehin schon haben. Aufgrund des Rückgangs an Konsumenten stehen jedoch auch die Öffentlich-Rechtlichen unter vermehrtem Druck: Sparmaßnahmen stehen dementsprechend hoch im Kurs und dies macht sich nicht selten zuerst am Kulturprogramm bemerkbar. Bestes Beispiel ist hier der ORF: Rund 100 Millionen Euro soll der Verlust im Jahr 2008 betragen haben[4], bedingt durch die Finanzkrise, so der ORF. Als Reaktion auf den Verlust wird gespart, auch am Programm. Eine Ankündigung des ORF das Film/Fernsehabkommen zu überdenken, stieß auf großen Widerstand der ganzen Branche.
Wenn sich der ORF aus der Kinofilmförderung völlig zurückzieht, ist das der absolute Wahnsinn, ein falsches Signal und auch noch der Tiefpunkt des ORF in seiner Beziehung zum heimischen Kinofilm. Filme, die im Film/Fernseh-Abkommen entstehen, spiegeln eine filmische Identität des Landes und eine Filmkultur wider. Dass diese dem ORF nichts mehr wert ist, sei untragbar.[5]
Aber auch einer weiteren wichtigen Säule der Filmfinanzierung der alten Welt droht zumindest ein Teil-Kollaps. Wenn die Einnahmen der nationalen Verleihe zurückgehen, verdienen die Weltvertriebe naturgemäß ebenso weniger und müssen dann ihre Investitionen zurückfahren und Risiken minimieren. Erschwerend kommt hinzu, dass hinter Weltvertrieben oftmals Fonds oder Banken stehen, die durch die Weltwirtschaftskrise stark ins Schleudern geraten sind. Die Wirtschaftskrise erreicht somit auch die Filmwirtschaft und dort zumeist große Produktionen, die einen entsprechend großen Finanzbedarf aufweisen. Um die Kosten und Risiken möglichst gering zu halten, verhandelt z.B. TF1 mit dem großen Distributor UGC und strebt eine enge Zusammenarbeit an[6], weitere aufsehenerregende Merger werden erwartet, um das Überleben sichern zu können. Reduzierte Einnahmen und die Wirtschaftkrise zwingen auch große Weltvertriebe und Produktionsfirmen zu Sparmaßnahmen.
Wenn Finanzierungsformen wie TV-Sender oder Weltvertriebe ausbleiben, bekommen klassische Filmförderungen ein zusätzliches Maß an Bedeutung. Schon jetzt wäre eine funktionierende europäische Filmwirtschaft ohne sie undenkbar, ihre Wichtigkeit steigt nun noch mehr als bisher. Will man beim gleichzeitigen Rückgang bzw. Ausfall der weiteren Möglichkeiten zur Filmfinanzierung dieselbe Anzahl an Produktionen oder ganz konkret die Budgets halten, müssen die Förderungen wohl ihre Fördertöpfe aufstocken. Dies scheint aber aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise als wenig realistisch. Die staatlichen Budgets werden in Zeiten wie diesen wohl kaum Erhöhungen im Kultursegment erfahren, vielmehr ist mit Kürzungen zu rechnen. Filme, die nun vorrangig für die digitale Distribution bestimmt sind, haben zudem zwei weitere Herausforderungen zu bewältigen, wollen sie von klassischen Förderungen finanziell unterstützt werden: Der ursprüngliche Sinn von Filmförderungen ist der Kinostart, ein solcher ist bei einem rein für das Internet hergestellten Film natürlich nicht der Fall und er wäre damit nicht förderungswürdig. Ein weiteres Problem ist das grundsätzliche Fördersystem: Will der Filmemacher eine Förderung in Anspruch nehmen, begibt er sich in eine gewisse Abhängigkeit, denn je nach Förderung werden bestimmte (kulturpolitische) Themen bevorzugter behandelt als andere. Die speziell für das Internet und damit für ein zumeist jüngeres Zielpublikum produzierten Filme stehen nicht selten in latentem Widerspruch zu den in der Regel bisher geförderten Filmen. Inwieweit Filmförderungen von ihren bisherigen „Ansprüchen“ bezüglich förderungswürdiger Filme abrücken, wird sich zeigen. Ein Trend ist jetzt schon zu beobachten: Kulturförderungen werden zwar nicht von heute auf morgen geschlossen werden, doch Förderungen auf Basis wirtschaftlicher Kriterien nehmen stark zu und werden dies wohl auch in Zukunft tun (RTR, DFFF).
Ein nicht viel rosigeres Bild zeichnet die neue Welt, entgegen gerne propagierter Meinungen: Neue Finanzierungsformen und -möglichkeiten können bis dato noch nicht den Ausfall der herkömmlichen Finanzierungsmodelle der alten Welt kompensieren. Warum? Weil die Erlöse im Internet noch ausbleiben. Im Internet herrscht nach wie vor eine „Alles Gratis“-Ideologie und Nutzer sind nur selten bereit, für den zur Verfügung gestellten Content auch zu bezahlen. Wenn sie das machen, dann am ehesten bei hochwertigem Content, sei es technischer oder inhaltlicher Qualität. Auch das Alter der Konsumenten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Nutzer, die laut Umfragen am ehesten für Content zahlen würden, gehören vorwiegend zu den jüngeren Usern. Diese weisen auch die größten Zuwächse hinsichtlich der Internetnutzung auf. Sie sind allerdings jene, die mit der „Alles Gratis“ Ideologie aufgewachsen sind und deren Bereitschaft für Content zu zahlen entgegen ihrer Aussagen bisher dementsprechend gering ausgefallen ist. Dass ein Unterschied zwischen Umfragen und tatsächlichen Werten bestehen kann, zeigt auch eine Studie der Sequenth Partners und der Ball State University[7]. Während die Probanten viel länger TV-Programme konsumierten als selbst angegeben, zeigt das Ergebnis bei Online Videonutzung das genau gegenteilige Ergebnis.
Ein weiterer Grund der geringen Umsatzzahlen ist, dass die Riesenchance eines einheitlichen globalen Marktes mit einem ungeheuer großen Potential an Konsumenten durch zwei Tatsachen wesentlich erschwert wird: Zum einen sind dies unterschiedliche territoriale Lizenzmodelle, die eine einfache und schnelle Verbreitung des Materials in der ganzen Welt verkomplizieren, zum anderen sind schlichtweg nicht überall dieselben technischen Grundvoraussetzungen gegeben. Die Internetanschlüsse nehmen zwar weltweit zu, diese reichen aber oftmals nicht aus, um Internet-Streaming in Fernsehqualität ohne Bild- und Tonausfälle zu ermöglichen. Verfolgt man die technische Entwicklung der letzten Jahre, ist es zwar nur eine Frage der Zeit, bis das möglich ist, im Moment hinkt die Verbreitung einer solchen Technik den gegebenen Möglichkeiten aber noch hinterher. Ein weiterer, wenn nicht der schwerwiegendste Grund, ist aber m.E. schlicht und einfach das fehlende Angebot an guten, einfach zu bedienenden legalen Video-Plattformen. Nach derzeitigem Stand ist es leichter und bequemer, einen Film über illegale Wege zu beziehen, als es über legale Plattformen möglich ist. Zurückzuführen ist dies auf die rechtliche Situation: Unabhängig davon, dass sich illegale Plattformen nicht mit der rechtlichen Problematik befassen „müssen“, sind sogenannte illegale Filesharing-Plattformen auch sehr userfreundlich gestaltet und erleben dadurch eine permanente Erweiterung – nicht zuletzt durch eben jene User. Sollen legale Plattformen die Userzahlen erreichen, die ihre illegale Konkurrenz in der Regel aufweist, müssen Angebot und Usability zumindest mit den konkurrierenden, illegalen Plattformen gleichziehen und rechtliche Grundaspekte überdacht und vor allem vereinfacht werden. Experten werfen teilweise sogar eine äußerst kontrovers diskutierte Frage auf, ob eine Zusammenarbeit mit „illegalen“ Plattformen sinnvoll sei, denn bevor die Contentindustrie neue, eigene Plattformen errichtet, die sich dann ja ebenso erst etablieren müssen, wäre es einfacher die User dort abzuholen, wo sie bereits in einer weltweiten, riesigen Community verankert sind.
Erlöse im Internet durch Werbung werden oft als Wundermittel und Geheimwaffe postuliert, damit Inhalte zwar weiterhin kostenlos für die User zur Verfügung stehen, ihren Anbietern aber gleichzeitig Geld einbringen. Setzt der Filmemacher vorwiegend auf Einnahmen durch Internetwerbung, begibt er sich jedoch in ein absolutes Abhängigkeitsverhältnis, wie oft sein Film gesehen worden ist. Es fließen nur pro abgerufenem Videostream oder angeklicktem Banner Gelder auf sein Konto. Die Chance damit erfolgreich zu sein ist hoch, das Risiko eines Misserfolges aber noch viel höher, denn, wenn die Konsumenten den Film nicht annehmen oder nicht gut finden, verschwindet der Film relativ schnell in den Weiten des Internets. Bedingt ist das beim Kino natürlich auch der Fall, jedoch geschieht dies nicht derart rasant wie im Internet. Weiters hat sich herausgestellt, dass Werbung nur bei Inhalten funktioniert, die technische und/oder inhaltliche Mindestqualitätskriterien erfüllen. Bestes Beispiel dafür ist die Videoplattform YouTube: In den Medien wird zwar oft berichtet, dass Nutzer durch YouTube viel Geld verdienen (z.B.: Monty Python), das sind jedoch absolute Ausnahmefälle. Denn hinter diesen Nutzern stehen zumeist professionelle Produktionen, Sender oder Marken. Das vorher zitierte Beispiel der Monty Python ist nicht zuletzt deshalb ein erfolgreiches und funktionierendes Modell, weil es mittlerweile eine etablierte Marke ist, deren Aufbau jedoch Jahre gedauert hat. Der Großteil des hier angebotenen Contents besteht aus UCG, mit dem sich schlicht und einfach kein Geld verdienen lässt. Deshalb ist YouTube gerade dabei, seine ursprüngliche Strategie – nämlich eine Plattform für UCG zu sein („broadcast yourself“) – radikal zu transformieren und schließt mehr und mehr Partnerschaften mit Anbietern von professionellen Contents wie Filmstudios oder TV-Sendern ab.
Da der große Geldsegen im Internet noch ausgeblieben ist, hat sich auch noch kein wirklich bewährtes Finanzierungsmodell für reine Internet-Distribution entwickelt. Wenn es selbst Branchenprimus YouTube mit rund 43 Prozent Marktanteil[8] am Videomarkt nicht schafft zufriedenstellende Einnahmen zu generieren, werden Investoren auch weiterhin zögerlich mit neuen Finanzierungsmodellen sein. Neue Finanzierungsmodelle, die sich durch das Internet entwickelt haben zielen eher auf Liebhaberei und die Unterstützung von Kleinstproduktionen ab als auf die Ermöglichung zur Herstellung großer Filme.
Filmemacher, die in der alten als auch in der neuen Welt auf Finanzierungssysteme wie TV-Sender oder Weltvertriebe verzichten (ob gewollt oder nicht) und voll auf das Internet als neue Erlösform setzen, vergessen dabei oftmals ein grundsätzliches, aber wesentliches Problem: Alle möglichen Erlöse erreichen, nicht ganz überraschend, in der Regel erst nach einem potentiellen Publikumserfolg den Filmemacher. Auch wenn sich mögliche Auszahlungen durch digitale Abrechnungssysteme enorm beschleunigen, die ersten Gelder fließen erst Wochen nach Fertigstellung des Films, unabhängig von den neuen Geschäftsmodellen im Internet.
Auch wenn die Einnahmen durch digitale Internetdistribution in nächster Zeit um ein Vielfaches zunehmen werden, der Großteil der Filmemacher wird davon nur bedingt profitieren. Wie eine Studie von Anita Elberse verdeutlicht, werden auch in der digitalen Welt vor allem Bestseller am meisten profitieren und damit den größten Teil des Kuchens abbekommen, während der Rest sich um die Brösel des Kuchens streiten muss. Selbst wenn das oberflächlich betrachtet nach keiner rosigen Zukunft aussieht, muss dazugesagt werden, dass die digitale Distribution für viele Filmemacher überhaupt erst Einnahmen möglich macht. Für kleinere Produktionen oder Nachwuchsfilme liegt der Benefit weniger in einem Geldregen als vielmehr in der Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad und den persönlichen Wert zu steigern. Dies kann wiederum bei der Finanzierung des nächsten Projekts förderlich sein bzw. diese erst möglich machen.
Fazit: Erlöse, die derzeit über das Internet generiert werden können, sind momentan nur ein möglicher minimaler Zusatzverdienst bzw. ein Zubrot, werden aber in nächster Zeit als Finanzierungsform sicher an Bedeutung gewinnen. Dass sich daraus ernst zu nehmende Finanzierungsformen für größere Projekte entwickeln lassen, wird m.E. aber noch gut 3 – 5 Jahre dauern. Verstärkt wird das Phänomen auch dadurch, dass die großen Player (z.B. Amazon, iTunes) am Internetdistributionsmarkt scheinbar überhaupt kein Interesse am Businessmodell Filmfinanzierung haben. Diese positionieren sich dort „lediglich“ als Zwischenhändler verschiedenster Inhalte. Schenkt man Insidern Glauben, dann ist die Strategie von Apple, nicht rein durch iTunes-Verkäufe zu verdienen, sondern vor allem von Synergieeffekten zu profitieren, also dadurch, dass sie mehr markeneigene Hardware (iPhone, MacBook, iPod) verkaufen und diese dadurch pushen können. Bei Lizenzverhandlungen mit Contentherstellern sind sie dadurch m.E. in einer besseren Position, weil sie nicht ausschließlich durch Musik- und Filmverkäufe, sondern eben auch durch den Verkauf von Hardware-Produkten verdienen. Wenn also die Investitionen und Erlöse in der alten Welt zurückgehen, gleichzeitig aber das Internet als neue Finanzierungs- und Erlösform (noch) ausfällt, wird die Finanzierung von Filmprojekten über der Low Budget-Grenze zumindest in den nächsten drei Jahren noch schwerer als bisher, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sich durch das Internet ansprechende Umsätze ergeben.
Sobald die herkömmlichen Filmfinanzierungssysteme nicht mehr greifen und diese aktuell durch die Finanzkrise noch mehr unter Druck geraten und Erlöse ausbleiben, werden entweder wie beim Independent-Film die Budgets reduziert, um eine generelle Herstellung nicht zu gefährden oder wie bei Majors die Produktionszahl gesenkt. Das US-Studio Disney vermeldete im Mai 2009 einen Gewinneinbruch bei der Kinosparte um 97 Prozent, vor allem aufgrund weniger Kinoeintritte und DVD-Einnahmen. Als Reaktion auf den Gewinnrückgang entschloss sich Disney weniger Filme herzustellen. Waren es 2006 noch 18 Filme, reduzierte sich die Zahl 2008 auf 13. Experten sehen die Auswirkungen der Finanzkrise jedoch auch positiv: So sehen sie in der Entwicklung einen schleichenden Reinigungsprozess, da laut ihnen gerade in den letzten Jahren sowieso viel zu viele Filme produziert worden seien. Während vor allem kleinere Filme an Anzahl zulegen werden, da sie weiterhin relativ problemlos finanziert werden können, werden auch Mainstream-High-Budget-Filme weiterhin existieren, jedoch nicht in solch massiver Quantität wie bisher, „am härtesten getroffen ist die Mittelklasse, Produktionen von ungefähr 8 – 20 Mio. Dollar. Das sind oft Filme, die nicht Fisch, nicht Fleisch sind, Kompromissprodukte, meist nur ein wenig explosivere Fernsehproduktionen.“ Während sich der Markt in der alten Welt mehr und mehr konzentrieren wird, wird in der neuen Welt genau das Gegenteil eintreffen: Es wird unendlich viele Klein- und Low-Budget-Filme geben, eine noch viel enormere Überflutung als dies bisher in der alten Welt der Fall war, wird dadurch stattfinden, und die damit verbundenen möglichen Einnahmen für den Einzelnen werden beträchtlich geschmälert werden.
[1] Anm. d. Verfass.: Trotz Wirtschaftskrise ist der Gesamtrückgang bei den Kinobesuchern nicht so dramatisch, wie befürchtet, wenngleich sich hier ein leichter Abwärtstrend zeigt.
[2] Mantel, Uwe (2009.05.07.): RTL Group: Gewinn bricht um über 50 Prozent ein. In: http://www.dwdl.de/story/20855/rtl_group_gewinn_bricht_um_ber_50_prozent_ein/ (Stand: 21.05.2009)
[3] Anm. d. Verf.: Während sich ZDF und arte fast ausschließlich durch Gebühren finanzieren, kamen beim ORF im Jahr 2007 rund 31% aus Werbeeinnahmen, dieser Trend ist nun stark rückläufig.
[4] Menzel, Stefan (2008.11.14.): ORF macht riesigen Verlust. In: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/orf-macht-riesigen-verlust%3B2088792 (12.04.2009)
[5] Teichmann, Roland, (2009) In: http://mobil.kurier.at/static/276342.html (Stand: 13.04.2009)
[6] Leffler, Rebecca (2009.05.14.): TF1 in talks with UGC to join forces. In: http://www.hollywoodreporter.com/hr/content_display/news/e3id8b91cde574aee655e690d6a2bb03319 (Stand 25.05.2009)
[7] Brill, Shari Anne (2009.03.21.): Video Consumer Mapping Study. In: http://www.researchexcellence.com/VCMFINALREPORT_4_28_09.pdf (Stand: 08.04.2009)
[8] Siehe Tabelle 3
